Eberhard Riese

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Hier im Cartoon predigt uns Vizepräsident Eberhard Riese seine Thesen. Er schrieb einen Weltbestseller über die Kreation von Zauberkunstdarbietungen mit szenischer Handlung, bei denen die Rollenfindung der Magier nicht vor Musicals oder Filmfiguren Halt macht. Der Stuttgarter ist Begründer der sogenannten „Stuttgarter Schule“. Aus ihr gingen unzählige international erfolgreiche Wettbewerbsnummern hervor, die es zu mehreren Weltmeistertiteln brachten. (Ja so etwas gibt es wirklich.) Die Stuttgarter Schule schrieb sich selbst auf die Fahne, mit dem klassischen Klischee eines Zauberkünstlers in Frack und Zylinder zu brechen. Ein Grund mehr für mich, die Gallionsfigur szenischer Wettbewerbsmagie einmal passend zu kleiden. Im Frack tanzt der Stuttgarter Starregisseur auf Spitze mit Ballettröcken zu Tschaikowski’s Schwanensee. Kleider machen Leute … Aus seinem passend zum Plot gestalteten Zylinder zieht er einen kleinen Schwan. Aus dem Hut sprudelt auch gleich noch die szenisch notwendige Bühnendeko. Dazu gibt’s ein kleines G’dicht vom großen Meister, frei nach Hofzinser:

„Erscht d’Harmonie von G’schicht un G’wand
macht d’Zauberei zur Kunscht mit Verstand.“ *

*Dank an René Leger für die Übersetzung

Die Stuttgarter Schule gibt es auch im Internet: www.magic-stuttgart.de

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